Wie wollen wir leben? Und wie können wir schon jetzt leben? In dieser Veranstaltungsreihe berichten ReferentInnen von vergangenen und gegenwärtigen Antworten auf diese Frage, oder auch von eigenen Experimenten, seien sie kühn oder bescheiden. 2-wöchentlich, jeweils Donnerstags, 18:30-21 Uhr (siehe „Termine“)

W. Ratzel: Vier Beiträge zu Utopie und Anderem Anfang

Wir dokumentieren hier Momentaufnahmen eines Denkprozesses, an dem Wolfgang Ratzel uns über die letzten zwei Semester teilhaben ließ. Bei aller Vorläufigkeit, die solchen Entwürfen und Diskussionspapieren eigen ist, zeichnen sich in dieser Zusammenstellung Orientierungspunkte ab, die für das Autonome Seminar bedeutsam bleiben werden. Die Sammlung als pdf-Datei: W. Ratzel - Vier Beiträge zu Utopie und Anderem Anfang

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Zu Christian Mantey: Digitale Freiheit, vorgetragen am 23.02.2017

Was haben Steve Jobs und Bill Gates gemeinsam? Beide haben dazu beigetragen, die Welt etwas unfreier zu machen. Das muss man erst einmal sacken lassen. Christian Manteys Vortrag im Autonomen Seminar war so  kontrovers wie inspirierend. Es ging um Linux, um CryptoParties und die Macht der Algorithmen. Vor allem ging es aber um die Vision von Freiheit und Gemeinschaft im Netz. So wie es sich in der Reihe „Konkrete Utopien“ eben gehört. (mehr …)

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From the Wilderness

In dem Film Collapse über Michael C. Ruppert aus dem Jahre 2009 dokumentiert Regisseur Chris Smith Michael Rupperts Weltbild. Ruppert beschäftigt sich in diesem aufrüttelnden und nicht ganz emotionsfreien 80-minütigen Interview mit einer Vielzahl von Themen. Unter dem Titel „The unbelievable life and death of Michael C. Ruppert“ kann man u.A. bei „The Verge“ Einiges über ihn nachlesen. Der Film selbst ist im Netz in unterschiedlichen Qualitäten zu sehen. Eine halbwegs akzeptable Möglichkeit, ihn zu sehen, inklusive mehr Lesestoff auf deutsch findet man hier. Mit dem, was Ruppert empfiehlt, reiht er sich hervorragend in Alles bei uns bisher Vorgestellte zu konkreten Utopien ein auch wenn er keine solche entwirft.

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Die Zeitgeist-Bewegung

Was bleibt von Tatjanas Vortrag zur Zeitgeist-Bewegung vom 08.12.2016? Hier die wichtigsten Argumente und Eindrücke zusammengefasst: Die Zeitgeist-Bewegung

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Wie können wir Utopien entwickeln?

Für das Entwickeln von konkreten Utopien ist das Verstehen der Funktionsweisen unserer Gesellschaft unabdingbar notwendig. Daher empfehle ich allen das Hören der sechsteiligen Reihe des Deutschlandfunks mit dem Titel „Aktuelle Brisanz der Marxschen Kategorie“ zum Kapital von Karl Marx:

1.) Mathias Greffrath „Verwandlung von Geld in Kapital“
2.) Wolfgang Streeck „Die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals“
3.) Michael Quante „Entfremdung im Kapitalismus heute“
4.) Paul Mason „Kann der Kapitalismus seinen Niedergang noch verhindern?“
5.) Sarah Wagenknecht „Das Ende des Kapitalimus“
6.) Robert Misik „Kooperation als Quelle des Reichtums“

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Zu Dieter Duhm: Terra Nova (Was bleibt – Anne-Kathrein)

Liebe Denker und Denkerinnen des Autonomen Seminars, mich beschäftigt noch immer
der Duhm-Abend. Ich finde, wenn jemand gute Bücher schreibt, aber in seinem Umfeld
einen autoritären Leitungsstil pflegt, dann sollte man das auseinander halten. (mehr …)

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Dieter Duhm „Terra Nova“ (WAS BLEIBT – Wolfgang)

Johannas Gesprächsvortrag über Dieter Duhm „Terra Nova“ besuchten 19 Interessierte. 
In der Blauen Spendendose versammelten sich 6,60 Euro.
Es liegt eine systematische Kritik an „Terra Nova“ vor, die auch den Kontrast zur „Politik- und LebensForm des Anderen Anfangs“ aufzeigt. Bitte anfordern

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Alfred: Wolfgangs Thesen zu Duhm

Hallo liebe Vorbereitende,
ich finde den gegenwärtigen Disput doch sehr übertrieben und künstlich angeheizt, geradezu so, als ob die Streitparteien sich neben dem sonst eher philosophisch lustvollen und produktiven Streit -aus mir nicht klar zu durchschauenden Gründen- sich diesmal „kränken“ wollen. Oder doch ein nur ein Sturm im Wasserglas? Versöhnung kann auch schön sein. (mehr …)

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Kirsten: Wolfgangs Thesen zu Duhm

Liebe Vorbereitende, ich melde mich kurz zu Wort, weil Ich heute nicht dabei sein werde. Das hat gesundheitlich Gründe und private. Derzeit bin ich außerstande Argument für Argument zu besprechen und zu überdenken. Allerdings möchte ich ein Unbehagen formulieren, das mich bei der Lektüre von Wolfgangs Text mehr und mehr befallen hat. (mehr …)

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Diskussion zu Johannas Vortrag über Dieter Duhm: Terra Nova (WAS BLEIBT – Kirsten)

An diesem Abend entwickelte sich eine kontroverse Debatte. Die erste Auseinandersetzung entzündete sich an der Frage, ob es eine „heilige Matrix“ und morphogenetische Felder überhaupt gibt. Vielleicht sollten wir es dabei belassen, diese Frage nicht beantworten zu können. Desweiteren stießen bei einigen Teilnehmern das Vokabular und die Metaphern, die Dieter Duhm verwendet, auf harsche Kritik. (mehr …)

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