Queer [‚kwɪə(ɹ)] ist ein Fremdwort aus der englischen Sprache und bezeichnet als Adjektiv Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Ursprünglich drückte es meist eine negative Einstellung zu der Abweichung oder dem Abweichler aus (Konnotation). Das Wort wurde im englischen Sprachraum – ebenso wie das Wort schwul im deutschen – als Schimpfwort gebraucht, mit dem vornehmlich Schwule, aber auch andere, die von den heteronormativen Regeln abweichen, bedacht wurden. Im Laufe der 1980er und 1990er Jahre, vor allem im Zuge des Aktivismus der Act-Up-Bewegung während der AIDS-Krise, gelang es den so Bezeichneten jedoch, das Wort im öffentlichen Diskurs einer Neubewertung (englisch reclaiming) zu unterziehen, politisch positiv zu besetzen und als sogenanntes Geusenwort zu benutzen. Das Wort bleibt im englischsprachigen Raum jedoch umstritten und individuelle Meinungen dazu sind häufig polarisiert. Die Wörter gay und queer werden in Großbritannien häufig als Schimpfwörter verwendet.

Cynthia Weber kommt ans WZB

Eine tolle Gelegenheit, die charismatische amerikanische Wissenschaftlerin kennenzulernen, die Queer-Theorien mit Konzepten aus den Internationalen Beziehungen verknüpft und über die Dichotomie der zwei Geschlechter hinausdenkt. »Freitag, 01. Juli 2016 um 15:00 Uhr«
Im Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), Reichpietschufer 50, 10785 Berlin, Raum A 310
Für die Teilname wird eine Anmeldung per E-mail bis 30. Juni 2016 gewünscht. Vortragsankündigung und Anmeldung

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