Unter Philanthropie (griechisch φιλανθρωπία philanthrōpía, von φίλος phílos ‚Freund‘ und ἄνθρωπος ánthrōpos ‚Mensch‘) versteht man ein menschenfreundliches Denken und Verhalten. Als Motiv wird manchmal eine die gesamte Menschheit umfassende Liebe genannt, die „allgemeine Menschenliebe“. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird heute Philanthropie fälschlicherweise auf ihren materiellen Aspekt beschränkt und mit Bereitstellung privater finanzieller Mittel für gemeinnützige Zwecke gleichgesetzt und in der Regel nur die Bereitsteller dieser Mittel mit diesem Begriff verbunden ohne nach der dahinter stehenden Motivation zu fragen.

Ist Unternehmer-Philanthropie als moralische Handlung zu werten?

Nachdem gestern abend während der Nachbereitung beim Bier kurzzeitig das Gespräch auf die Gates Foundation kam, möchte ich dies heute zum Anlass nehmen, die Diskussion dazu erneut mit ein paar Links darüber als meinen Beitrag zur Frage des ‚Gut‘-seins hier zur Diskussion einzubringen. Dem Thema geschuldet, ist viel Text zu erwarten. T. Engelbrecht, auf Spiegel-Blog, 08. März 2015; Jean Heuser, Zeit-Online, 19. Februar 2015; Kathrin Hartmanns Blog, ‚Ende der Märchenstunde‘, 28. Oktober 2015; Baums Notizen aus der Unterwelt über Thomas Gerlachs ‚Denkgifte – Psychologischer Gehalt neoliberaler Wirtschaftstheorie und gesellschaftspolitischer Diskurse‘ Diplomarbeit im Studiengang Psychologie der Universität Bremen. And last, but not least, the Gates-Foundation herself.

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