Das Böse (althochdeutsch bôsi, von germanisch *bausja- ‚gering‘, ‚schlecht‘, genaue Etymologie unklar) ist der Gegenbegriff zum Guten und ein zentraler Gegenstand der Religion, Religionswissenschaft, Kulturwissenschaft, Religionsphilosophie und der philosophischen Ethik. Dabei wird es als Inbegriff des moralisch Falschen verstanden, oder als Kraft, die moralisch falsches Handeln antreibt, gelegentlich auch als mythologische, das Weltgeschehen beeinflussende Grundkraft, die zum Guten in einem dualistischen oder antagonistischen Verhältnis steht; das Böse wurde u. a. als Quelle der Übel betrachtet. Das dem Substantiv zugrunde liegende Adjektiv „böse“ wird im Sprachgebrauch allgemein etwas Unangenehmem oder sogar Schädigendem beigelegt, insbesondere wird ein Verhalten damit bezeichnet, dessen Absicht eigenwillig und gegen den Willen anderer gerichtet ist oder diesen grundsätzlich nicht berücksichtigt.

Was bleibt – Wo die freien Frauen wohnen

Was bleibt Film und Diskussion: „Wo die freien Frauen wohnen“

Der Dokumentarfilm von Uschi Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter-Fricke wurde von Christine Hinrichsen eingeführt und vorgestellt.

Der Film dokumentiert die Lebensweise der in Südchina lebenden Mosuo. Sie leben 2690m über dem Meeresspiegel am Lugu-See. Ihr kulturelles und spirituelles Zentrum sind der Lugu-See, Mutter See, und der in der Nähe liegende Berg Gammu, Mutter Berg. See und Land geben den Mosuo, was sie zum Leben brauchen. Dieses von der Landwirtschaft getragene Leben leiten die Frauen der Mosuo. Sie organisieren den Alltag auf allen Ebenen.

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Bison Nation – Initiativgruppe

Initiativgruppe des Autonomen Seminars an der Humboldt-Universität zu Berlin – Berlin, den 17. November 2017

Liebe Denkende und Interessierte,
nachfolgend übergeben wir Euch eine Resolution, die nach Elke Dürrs Filmvortrag »Bison Nation« nicht mehr zu Ende diskutiert werden konnte. Hinsichtlich der Frage, ob eine Strafanzeige gegen den Amtsdirektor des Amts Lebus notwendig ist, ergaben sich Meinungsverschiedenheiten, weshalb wir uns auf unserem Treffen vom 15. November entschieden haben, die Resolution in zwei Teile hintereinander zu schalten. Wer also NUR die Willkommenskultur fordert, unterschreibt nur den ersten Teil. Wer AUCH die Strafanzeige unterstützt, unterschreibt zusätzlich auch den zweiten Teil. Wer also beide Teile unterstützt, unterschreibt beide Abschnitte. Wir wollen auf diese Weise verhindern, dass die Weltsicht der Mehrheit die Weltsicht der Minderheit verdeckt. Die Resolution geht dann …
an Herrn Amtsdirektor Heiko Friedemann vom Amt Lebus; an den Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Herrn Jörg Vogelsängerund an Corinna Seide von der Pressestelle des World Wildlife Fund (WWF)
Bitte sendet mir Eure Namen zu. Ich setze Eure Namen dann wie gewünscht unter die Resolution.

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Bison Nation – Was bleibt

Beitrag von Wolfgang Ratzel

Bison Nation-Was bleibt
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Bison Nation – Kommentar Elke

Die Geschichte eines Bisons, der als Botschafter zu uns kam

von Elke Dürr

Das deutsche Wisent ist auf freier Wildbahn seit 150 Jahren ausgerottet. Nur auf dem Land von Fürst St. Wittgenstein, gibt es noch zehn halbwegs freilebende Tiere. Das ändert sich gerade. Ein Wisentbulle kam von Polen über die Grenze nach Deutschland. (In Polen gibt es zwei halbwilde Wisentherden, eine im Norden, eine im Süden.)

Wir modernen Menschen haben immer noch große Angst vor der Wildnis, weil wir nicht bereit sind, unsere eigene wilde Seite, unsere eigene tierische Natur zu spüren und anzuerkennen. Es ist leichter, diese Seite zu töten, wenn sie uns aus den Augen eines Wolfes oder Bisons anschaut. Wir wehren diese Seite ab und versehen sie mit Vorstellungen wie, „hässlich“ oder „Killernatur“ oder „Biest“. Meist erschießen wir diese Tiere, bevor wir den wilden, weisen und wissenden Blick aufnehmen können, wenn er auf uns gerichtet ist.

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Der tiefe Staat

Wer regiert uns eigentlich? Der tiefe Staat?

Rubikon: Der tiefe Staat in Aktion Zur Kontinuität des Staatsterrors nach 9/11. Ein Interview mit Elias Davidsson von Herrn M.

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Wir sind nicht frei, mitzuleiden

Eine Antwort an Wolfgang Ratzel zu Nietzsches Genealogie der Moral und Judith Butlers Ethik der Verletzlichkeit. (mehr …)

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Unser Platz im Imperium

Wenn die „imperiale Lebensweise“ etwas ist, was nicht sein soll, dann fragt sich: In welchem Verhältnis stehen wir selbst zu ihr? Ich denke an vier Möglichkeiten: (mehr …)

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Die Seelenruhe der Täter

Ist böses Handeln ‚verantwortungsloses‘ Handeln? – Die folgenden Überlegungen schließen an unsere Diskussion vom 20. April an, die sich mit dem Genozid in Ruanda befasste: Die Seelenruhe der Täter - WAS BLEIBT 20.4.17

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