Beiträge zu Arbeit, Kapital, Eigentum, Tausch, Gabe, BGE, Sklaverei, geschäftslosem Gebrauch, …

Weggeworfene Lebensmittel kaufen

In Berlin-Charlottenburg wurde kürzlich der erste Laden eröffnet, der weggeworfene Lebensmittel verkauft. Weitere Filialen sollen in Kürze öffnen. Das ist eine gute Nachricht. Wer sich weiter informieren möchte, kann das über die folgenden beiden Links tun.

Kirsten

https://sirplus.de/

https://www.aweyk.com/berlin/news/sirplus-der-erste-laden-fuer-weggeworfene-lebensmittel

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Was bleibt – Wo die freien Frauen wohnen

Was bleibt Film und Diskussion: „Wo die freien Frauen wohnen“

Der Dokumentarfilm von Uschi Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter-Fricke wurde von Christine Hinrichsen eingeführt und vorgestellt.

Der Film dokumentiert die Lebensweise der in Südchina lebenden Mosuo. Sie leben 2690m über dem Meeresspiegel am Lugu-See. Ihr kulturelles und spirituelles Zentrum sind der Lugu-See, Mutter See, und der in der Nähe liegende Berg Gammu, Mutter Berg. See und Land geben den Mosuo, was sie zum Leben brauchen. Dieses von der Landwirtschaft getragene Leben leiten die Frauen der Mosuo. Sie organisieren den Alltag auf allen Ebenen.

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Rückschau – Eine andere Welt ist möglich

Rückschau auf die Neujahrs-Auftaktveranstaltung in der Reihe „Konkrete Utopien“ am 4. Januar 2018: „Eine andere Welt ist möglich!“

Der Vortrag stellte der „Imperialen Lebensweise“, die auf extremer Ausbeutung von Natur und Mensch beruht, die Möglichkeit einer „Lebensweise der Weltverschonung“ entgegen. Jener andere Hoffnungshorizont wucherte in vielfältigen Formen immer schon verdeckt im Schatten der HERRschenden ausbeuterischen, auf Gewalt gegründeten Lebensweise und entsteht auch heute und in Zukunft immer wieder aufs Neue. Den Gedankengang und Ertrag unseres Zusammenseins werde ich Ende Januar in einem „Was bleibt“ zusammenfassen. Letztendlich wird es darum gehen, die „Lebensweise der Weltverschonung“ als Möglichkeit einer anderen „Welt-Bürgerschaft“ aufzuzeigen.

Die spannende Frage lautet: Wie könnte eine solche andere Weise, als Mensch die Welt zu bewohnen, verfasst sein? Vielleicht wäre so etwas wie eine Bestandsaufnahme sinnvoll: Wo zeigt sich heute schon die ersehnte Perspektive der Weltverschonung?

Der Film „Wo die freien Frauen wohnen“ wird sicherlich hilfreich sein.

Dazu kommen Teile der Verfassungen der Staaten Bhutan, Ecuador und Bolivien, die von einer buddhistischen Weltsicht bzw. vom indigenen Konzept des „Buen Vivir“ leiten lassen.

Nicht zu vergessen auch die manchmal erfolgreichen Bestrebungen, Flüsse, Wälder, aber auch Tiere und Pflanzen zu „Rechtssubjekten“ zu erklären. Das heißt: Werden Flüsse, Wälder, Tiere und Pflanzen durch Machenschaften der Menschen verletzt, zerstört oder an ihrer Entfaltung gehindert, können Menschen als Anwälte eben dieser Verletzten die Wiederherstellung des alten Zustands auf Kosten der Menschenwelt einfordern.

Wolfgang Ratzel

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Imperiale Lebensweise

Möglicherweise finden sich hier Texte, die dem morgigen Thema dienlich sein könnten.

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Zu Christian Mantey: Digitale Freiheit, vorgetragen am 23.02.2017

Was haben Steve Jobs und Bill Gates gemeinsam? Beide haben dazu beigetragen, die Welt etwas unfreier zu machen. Das muss man erst einmal sacken lassen. Christian Manteys Vortrag im Autonomen Seminar war so  kontrovers wie inspirierend. Es ging um Linux, um CryptoParties und die Macht der Algorithmen. Vor allem ging es aber um die Vision von Freiheit und Gemeinschaft im Netz. So wie es sich in der Reihe „Konkrete Utopien“ eben gehört. (mehr …)

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Zu Rainer Lather: BGE und die Hölle im Paradies (Schlussrunde)

Isa: Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen tappt in die Falle des Geldes. Besser wäre eine andere Verteilung der Arbeit. (mehr …)

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Isa Mülders: „Die eingepreiste Menschenwürde“ – Zur Berechnung des Existenzminimums

Am Do, 28. Juli 2016, ging es um die Entscheidung des BVerG – Urteil vom 09.02.2010 und den Beschluss des BVerfGs vom 23.04.2014:

  1. Es bleibt, dass das BVerG die „blutleeren“ Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz („Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher gewalt“ und Artikel 20, Abs.1 GG („Die Bundesrepublik Deutschland ist ein sozialer und demokratischer Bundesstaat“) mit Leben erfüllt hat. (mehr …)
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Rainer Lather: BGE, Verwaltungsbeamte und die Hölle im Paradies

Liebe Teilnehmende, mit großem Interesse und zeitweise auch aufgebracht habe ich die spannende Auseinandersetzung zum BGE aus der Ferne verfolgt und wieder einmal zutiefst bedauert, an den Treffen und Auseinandersetzungen nicht direkt teilnehmen zu können. Wolfgangs Begründung seiner Ablehnung des BGE („Die Blaumeisen verlassen das Nest“) ist diesmal der Anlass, einen Beitrag zu schreiben. (mehr …)

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