Veröffentlichungen von Teilnehmenden des Autonomen Seminars

Auftaktveranstaltung SoSe 2018 „Wieviel Mensch (er-) trägt die Erde?“

Auftakt des SoSe 2018 „Wieviel Mensch (er-)
trägt die Erde?“ mehr Menschen tragen können als die sieben, die
kamen. Vier hatten sich entschuldigt. Beim Meditieren waren wir zu dritt.

Dennoch waren wir sowohl denkerisch als auch spenderisch produktiv,
zumal in der „Blauen Spendendose“ die pro-Kopf-rekordverdächtige
Summe von 10,10 Euro lag.
Die Kritik des Öko-Fußabdrucks aus welt-zentrierter Perspektive
liegt bei.
Ergebnis: Es zeigt sich, dass der menschen-zentrierte Standard-Öko-
Fußabdruck die Situation extrem verharmlost. Denn die imperiale
Lebensweise verbraucht im globalen Durchschnitt sehr viel mehr Erden
als die „offiziell“ berechneten 1,7 Erden.

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Was bleibt – Wo die freien Frauen wohnen

Was bleibt Film und Diskussion: „Wo die freien Frauen wohnen“

Der Dokumentarfilm von Uschi Madeisky, Daniela Parr und Dagmar Margotsdotter-Fricke wurde von Christine Hinrichsen eingeführt und vorgestellt.

Der Film dokumentiert die Lebensweise der in Südchina lebenden Mosuo. Sie leben 2690m über dem Meeresspiegel am Lugu-See. Ihr kulturelles und spirituelles Zentrum sind der Lugu-See, Mutter See, und der in der Nähe liegende Berg Gammu, Mutter Berg. See und Land geben den Mosuo, was sie zum Leben brauchen. Dieses von der Landwirtschaft getragene Leben leiten die Frauen der Mosuo. Sie organisieren den Alltag auf allen Ebenen.

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Rückschau – Eine andere Welt ist möglich

Rückschau auf die Neujahrs-Auftaktveranstaltung in der Reihe „Konkrete Utopien“ am 4. Januar 2018: „Eine andere Welt ist möglich!“

Der Vortrag stellte der „Imperialen Lebensweise“, die auf extremer Ausbeutung von Natur und Mensch beruht, die Möglichkeit einer „Lebensweise der Weltverschonung“ entgegen. Jener andere Hoffnungshorizont wucherte in vielfältigen Formen immer schon verdeckt im Schatten der HERRschenden ausbeuterischen, auf Gewalt gegründeten Lebensweise und entsteht auch heute und in Zukunft immer wieder aufs Neue. Den Gedankengang und Ertrag unseres Zusammenseins werde ich Ende Januar in einem „Was bleibt“ zusammenfassen. Letztendlich wird es darum gehen, die „Lebensweise der Weltverschonung“ als Möglichkeit einer anderen „Welt-Bürgerschaft“ aufzuzeigen.

Die spannende Frage lautet: Wie könnte eine solche andere Weise, als Mensch die Welt zu bewohnen, verfasst sein? Vielleicht wäre so etwas wie eine Bestandsaufnahme sinnvoll: Wo zeigt sich heute schon die ersehnte Perspektive der Weltverschonung?

Der Film „Wo die freien Frauen wohnen“ wird sicherlich hilfreich sein.

Dazu kommen Teile der Verfassungen der Staaten Bhutan, Ecuador und Bolivien, die von einer buddhistischen Weltsicht bzw. vom indigenen Konzept des „Buen Vivir“ leiten lassen.

Nicht zu vergessen auch die manchmal erfolgreichen Bestrebungen, Flüsse, Wälder, aber auch Tiere und Pflanzen zu „Rechtssubjekten“ zu erklären. Das heißt: Werden Flüsse, Wälder, Tiere und Pflanzen durch Machenschaften der Menschen verletzt, zerstört oder an ihrer Entfaltung gehindert, können Menschen als Anwälte eben dieser Verletzten die Wiederherstellung des alten Zustands auf Kosten der Menschenwelt einfordern.

Wolfgang Ratzel

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Was bleibt – Denis Diderot, D´Alemberts Traum

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Was bleibt von Derrida-Vergebung + Diskussion

Derrida-Vergebung-Was bleibt
AutS-Debatte-Derrida+Vergebung
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Bison Nation – Initiativgruppe

Initiativgruppe des Autonomen Seminars an der Humboldt-Universität zu Berlin – Berlin, den 17. November 2017

Liebe Denkende und Interessierte,
nachfolgend übergeben wir Euch eine Resolution, die nach Elke Dürrs Filmvortrag »Bison Nation« nicht mehr zu Ende diskutiert werden konnte. Hinsichtlich der Frage, ob eine Strafanzeige gegen den Amtsdirektor des Amts Lebus notwendig ist, ergaben sich Meinungsverschiedenheiten, weshalb wir uns auf unserem Treffen vom 15. November entschieden haben, die Resolution in zwei Teile hintereinander zu schalten. Wer also NUR die Willkommenskultur fordert, unterschreibt nur den ersten Teil. Wer AUCH die Strafanzeige unterstützt, unterschreibt zusätzlich auch den zweiten Teil. Wer also beide Teile unterstützt, unterschreibt beide Abschnitte. Wir wollen auf diese Weise verhindern, dass die Weltsicht der Mehrheit die Weltsicht der Minderheit verdeckt. Die Resolution geht dann …
an Herrn Amtsdirektor Heiko Friedemann vom Amt Lebus; an den Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Herrn Jörg Vogelsängerund an Corinna Seide von der Pressestelle des World Wildlife Fund (WWF)
Bitte sendet mir Eure Namen zu. Ich setze Eure Namen dann wie gewünscht unter die Resolution.

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Bison Nation – Was bleibt

Beitrag von Wolfgang Ratzel

Bison Nation-Was bleibt
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Unser Platz im Imperium

Wenn die „imperiale Lebensweise“ etwas ist, was nicht sein soll, dann fragt sich: In welchem Verhältnis stehen wir selbst zu ihr? Ich denke an vier Möglichkeiten: (mehr …)

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Zum Deutschen Erdüberlastungstag 2017

Das von Wolfgang im Namen der AutS-Initiativgruppe erstellte Flugblatt, das gerne verbreitet werden darf: Flugblatt Erdüberlastungstag 2017

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Die Seelenruhe der Täter

Ist böses Handeln ‚verantwortungsloses‘ Handeln? – Die folgenden Überlegungen schließen an unsere Diskussion vom 20. April an, die sich mit dem Genozid in Ruanda befasste: Die Seelenruhe der Täter - WAS BLEIBT 20.4.17

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